Donnerstag, 24. Juli 2008

Altogether too many sheeps in that country...







Hola!
What´s the news? Mein Prof in Wastewater Management hat sich als liebenswerter, ägyptischer Kiwiaffe entpuppt. Mittlerweile haben wir einen Mechanismus bei unseren Treffen:
-Magdy kommt mit den tollkühnsten Konzepten, die einige Schmunzer hervorrufen.
-Michael kritisiert und verwirft diese Ideen.
-Magdy hebt dezent sein PhD-Studium in den Staaten hervor.
-Michael schmunzt dezent weiter.
-Beim nächsten Treffen hat Magdy seine Meinug total geändert.
Dann fängt der Spass wieder von vorne an. Das liegt wohl daran, dass Magdy ein anderes Spezialgebiet hat (Solid Waste Management). Nichtsdestotrotz taugt mir die Vorlesung und Magdy sehr und wir lernen wohl beide voneinander. Ich habe auch schon eine kleinere Arbeit bezüglich "Separated Discharge" geschrieben und freue mich auf die folgende Diskussion mit Magdy!

Nicht ganz so spannend ist die Vorlesung Maori Resource Management, da es sich wohl eher um eine Geschichtsvorlesung handelt. Bei der letzten Vorlesung wäre ich fast weggepennt, mal schauen was da noch rauskommt.
Apropos Maori Wort der Woche: anini te mahunga = hangover

Ansonsten gibts nicht viel neues. Dust(b)in hat nochmal ein Arbeitsvisum für Australien bekommen und wird deshalb in ein paar Wochen nach Sydney fliegen. Auch Blake verlässt unsere WG und geht zurück nach New York. Schade, nicht nur wegen der X-Box!

...to be continued

Sonntag, 20. Juli 2008

Only the foolish visit the land of the cannibals





Falls jemand mal zufällig auf einer Maori Geburtstagsparty crashed und auch ein Stück vom Kuchen abkriegen möchte, dem sei folgender Text angeraten:

Ra Whanau ki a koe
Ra Whanau ki a koe
Ra whanau ki a
................................
Ra whanau ki a koe


No more intellectual junk!
cheers

Sonntag, 13. Juli 2008

Ape shall not kill ape!







Wer sich fragt wem dieses schicke Auto auf dem Bild gehört, dem sei gesagt, das ist mein neuer alter Toyota Corolla BJ 92. Eigentlich haben wir ihn zu dritt gekauft, um 900 Kiwi Bucks (450 Euronen). Ja, das ist hier ein "besseres" Auto und es rockt!
Dieses Modell (bis 92) soll sehr zuverlässig sein und fährt sich auch sehr gut. Natürlich sind wir uns bewusst, dass es jeden Moment hochgehen kann, aber falls es bis zum Ende durchhält, können wir es auch für den selben Preis wieder weiterverkaufen. Ein weiteres Plus an unserem neuen Gefährt ist, dass auch genug Platz vorhanden ist, um sich mit einer Matratze hinten mehr oder weniger gemütlich zu betten. The Conquest of New Zealand will soon take place!
Ansonsten habe ich jetzt auch meine Kurse fixiert. Das lässige daran ist, dass man auch Kurse wählen kann, die eigentlich nicht existieren. Da mein Interesse in der Abwasserbehandlung liegt, habe ich einfach ein "special topic" beantragt. Und voila, schon gibts den Kurs. Meine Kurse:
-Aspects of Sustainability
-Waste Water Management Systems
-Maori Resources Management

Erkenntnisse der Woche: Kakapoo ist ein herrlicher Name für einen Vogel; auf der Uni wimmelt es an Farmergirls und -boys; kaufe niemals Samosa von einer Inderin, die Haarausfall hat; eine elektronische Musikszene existiert zwar, aber nur marginal; nach 3 Wochen Winter, ist der Körper perfekt adaptiert; gib dem Rechtsabbieger vorrang, obwohl man hier auf der linken Seite fährt (Crash-Potential); man kann auch mit einem kleinen Wildschwein an der Leine gehen.

Cheers!

Montag, 7. Juli 2008

Kia Ora Winter!






Den heutigen Eintrag möchte ich der kalten Jahreszeit widmen. Winter mal anders! Während des Tages kann es bis zu 16 Grad auf dem Thermometer anschlagen, in der Nacht jedoch bis nahe des Gefrierpunktes wieder abkühlen. Schnee ist hier äusserst selten, jedoch nicht ausgeschlossen.
Aber eigentlich machen die Temperaturen hier keinen Unterschied aus, die Kiwis scheinen nur ein Sommergewand zu besitzen. Ich bin mir sicher, dass auch bei Auftreten eines Schneesturmes die Leute weiter draussen sitzen bleiben. Ach ja, die Wohnungen sind auch nicht isoliert:-)

Ansonsten fühle ich mich weiter puddelwohl hier. Wie es sich herausgestellt hat, brauche hier wohl nur zwei Tage/Woche auf die Uni zu fahren. An den "freien" Tagen wird an diversen Assignments geschrieben oder es werden Papers gelesen.
Auf jeden Fall ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass das Wochenende das eine oder andere mal in die Länge gezogen werden kann, besonders wenn man weiter weg will.
Zu erwähnen ist auch noch der Studentenservice. Die Profs werden mit Vornamen angesprochen, Heißgetränke gibts gratis, die Uni-Mitarbeiter sind nett und hilfsbereit, eigentlich einfach ganz anders als in Wien.

Auch ein Autokauf steht im Hause. Freitags ist der Tag der Entscheidung, der Name meines neuen Gefährts wird dann natürlich gepostet. Sonst wird viel "herumgehängt" und Kiwis gegessen. Cheers!

Dienstag, 1. Juli 2008

WELCOME IN CHRISTCHURCH






Da ich schon seit gut einer Woche hier bin, wird es Zeit fuer ein Lebenszeichen. Nach einem langen, aber sehr angenehmen Flug (Singapor Airlines), bin ich hier gut angekommen. Da ich noch keine Wohnung hatte, bin ich zuerst einmal als Insasse in einem recht exotischen Guesthouse gelandet.
Eine Wohnung zu suchen ist hier herrlich einfach. Nach nur zwei Tagen, habe ich ein nettes Haeuschen mit "Internationals" gefunden, das alles zu bieten hat, was man sich wuenscht (Cleaning-Lady inklusive). Allerdings hat sich herausgestellt, dass die Verwalterin ein Control-Freak ist und es nicht gestattet ist, dass fremde Leute hier uebernachten. Leider bin ich keine 14 Jahre mehr alt, deshalb habe ich mir jetzt noch eine andere WG gesucht. Ab naechster Woche wohne ich mit zwei Jungs aus den Staaten, einer Kanadierin und einer Deutschen zusammen.

Christchurch ist ein nettes kleines Staedtchen. Was mir bisher aufgefallen ist: relaxte und nette Kiwis, Fast-Food, das Superlativ ist Minimum, Leute fangen in jeder Situation an zu quatschen, 4 Jahreszeiten an einem Tag sind normal, Wasser ist kostenlos, Energy ist billig (nur Stromheizungen), Alk gibts ab 18, jedoch nicht ohne Ausweis:-) und rauchen ist verpoent.

Eigentlich haette gestern auf der Uni die Orientierungswoche begonnen. Da ich ein smarter Bursche bin, war ich schon auf der Uni, hab mich registriert und mit den Profs gequatscht. Das heisst, ich habe frei und kann noch einen kleinen Trip mit Freunden unternehmen.

...to be continued